Wählerinneniniative gegen die AfD übergab Spende an den AK Asyl

Es sollte eigentlich eine bezahlte Anzeige im Maintal-Tagesanzeiger zur Landtagswahl in Hessen werden. Unter der Überschrift „Geht wählen–aber bitte nicht die AfD“ hatten sich über 100 Bürger und Bürgerinnen aus Maintal und Umgebung klar gegen die Wahl der AfD ausgesprochen. Doch des Verlagshaus Hanauer Anzeiger/ Maintal Anzeiger weigerte sich, die bezahlte Anzeige im Maintal-Tagesanzeiger zu veröffentlichen.
Der Initiator der Anzeigenaktion – Horst Andes – beschloss, das für die Bezahlung der Anzeige gespendete Geld – nach Rücksprache mit den Spendern dem Maintaler Arbeitskreis Asyl für seine Arbeit zur Verfügung zu stellen.
Das Bild zeigt Mitarbeiter*innen des AK Asyl und Horst Andes bei der Übergabe der Spende.

Wählerinneniniative gegen die AfD übergab Spende an den AK Asyl

Die Flucht nach Europa – Menschenrechte und das Mittelmeer

Die Flucht nach Europa – Menschenrechte und das Mittelmeer: Fotovortrag mit Erik Marquardt

Wednesday, August 22, 2018 at 7:30 PM – 10 PM

Evangelisches Gemeindezentrum

Berliner Straße 58, 63477 Maintal

veranstaltet von Bündnis 90 / Die Grünen Ortsverband Maintal und dem Arbeitskreis Asyl Maintal

Die Europäische Union setzt immer stärker auf Abschottung und die Abwehr von Flüchtlingen. Schutzsuchenden wird es immer schwerer gemacht, Europa überhaupt zu erreichen.

Im Mittelmeer sterben fast täglich Menschen beim Versuch Europa zu erreichen. Statt sich schnellstmöglich darum zu kümmern, dass mehr Menschen aus dem Mittelmeer gerettet werden können, werden die Retterinnen und Retter immer mehr zum Spielball der Politik. Sie sehen sich Vorwürfen ausgesetzt, werden von der libyschen Küstenwache bedroht, teilweise wird gegen sie aufgrund abstruser Anschuldigungen ermittelt.

Inzwischen schickt Italien Schiffe in libysche Gewässer, um Geflüchtete nach Libyen zurückzubringen. Die libysche Küstenwache bedroht Rettungsschiffe in internationalen Gewässern.

Die viel beschworene „Fluchtursachenbekämpfung“ ist nicht mehr als der – oftmals leider erfolgreiche – Versuch, Schutzsuchende an der Flucht zu hindern. Darüber hinaus forciert Deutschland seit 2016 Abschiebungen nach Afghanistan. Die sich in jüngerer Zeit sogar noch verschärfende prekäre Menschenrechts- und Sicherheitslage in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land wird dabei von der Bundesregierung ausgeblendet.

In seinem Fotovortrag schildert Erik Marquardt Eindrücke, Erlebnisse und Probleme auf der Fluchtroute. Wie sieht es momentan in Afghanistan aus? Was bewegt die Menschen dort zur Flucht und wie ist die Situation auf der Mittelmeer? Was ist von den Vorwürfen gegen die Seenotretter*innen zu halten? Auf diese und viele weitere Fragen wird er mit seinen Fotos und dem Vortrag eingehen. – Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

Zur Person
Erik Marquardt ist Fotograf und Politiker bei Bündnis 90/Die Grünen. Er ist oft auf die Fluchtroute über den Balkan gereist und hat dort als Fotograf die Situation eindrücklich festgehalten. Anfang 2017 war er in Afghanistan und hat dort die Sicherheitslage und die Situation der Geflüchteten dokumentiert. Im letzten Sommer war er zudem zur Seenotrettung mit der Sea-Eye auf dem Mittelmeer. Seine Fotos und Videos von der Fluchtroute wurden in verschiedenen nationalen und internationalen Medien veröffentlicht.

Die Flucht nach Europa – Menschenrechte und das Mittelmeer

Die Europäische Union setzt immer stärker auf Abschottung und die Abwehr von Flüchtlingen. Schutzsuchenden wird es immer schwerer gemacht, Europa überhaupt zu erreichen.

Im Mittelmeer sterben fast täglich Menschen beim Versuch Europa zu erreichen. Statt sich schnellstmöglich darum zu kümmern, dass mehr Menschen aus dem Mittelmeer gerettet werden können, werden die Retterinnen und Retter immer mehr zum Spielball der Politik. Sie sehen sich Vorwürfen ausgesetzt, werden von der libyschen Küstenwache bedroht, teilweise wird gegen sie aufgrund abstruser Anschuldigungen ermittelt.

Inzwischen schickt Italien Schiffe in libysche Gewässer, um Geflüchtete nach Libyen zurückzubringen. Die libysche Küstenwache bedroht Rettungsschiffe in internationalen Gewässern.

Die viel beschworene „Fluchtursachenbekämpfung“ ist nicht mehr als der – oftmals leider erfolgreiche – Versuch, Schutzsuchende an der Flucht zu hindern. Darüber hinaus forciert Deutschland seit 2016 Abschiebungen nach Afghanistan. Die sich in jüngerer Zeit sogar noch verschärfende prekäre Menschenrechts- und Sicherheitslage in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land wird dabei von der Bundesregierung ausgeblendet.

In seinem Fotovortrag schildert Erik Marquardt Eindrücke, Erlebnisse und Probleme auf der Fluchtroute. Wie sieht es momentan in Afghanistan aus? Was bewegt die Menschen dort zur Flucht und wie ist die Situation auf der Mittelmeer? Was ist von den Vorwürfen gegen die Seenotretter*innen zu halten? Auf diese und viele weitere Fragen wird er mit seinen Fotos und dem Vortrag eingehen. – Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

Zur Person
Erik Marquardt ist Fotograf und Politiker bei Bündnis 90/Die Grünen. Er ist oft auf die Fluchtroute über den Balkan gereist und hat dort als Fotograf die Situation eindrücklich festgehalten. Anfang 2017 war er in Afghanistan und hat dort die Sicherheitslage und die Situation der Geflüchteten dokumentiert. Im letzten Sommer war er zudem zur Seenotrettung mit der Sea-Eye auf dem Mittelmeer. Seine Fotos und Videos von der Fluchtroute wurden in verschiedenen nationalen und internationalen Medien veröffentlicht.

Ausgezeichnetes Engagement!

3 Auszeichnungen für den Arbeitskreis Asyl Maintal im Jahr 2015 und 2016

Landesauszeichnung für Soziales Bürgerengagement

ehrenamtsagentur

Am 4. Dezember 2015 wurde dem Arbeitskreis Asyl Maintal die Landesauszeichnung für Soziales Bürgerengagement des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration verliehen. Der Preis wurde vom hessischen Sozialminister Grüttner im Rahmen einer Feierstunde im Hessischen Landtag in Wiesbaden überreicht. Stellvertretend für die vielen Maintaler Helferinnen und Helfer haben 5 unserer ehrenamtlichen Mitglieder den Preis in Empfang genommen. Unser Dank gilt allen, die sich im Arbeitskreis so toll engagieren und viel von ihrer Freizeit in die ehrenamtliche Arbeit investieren!

Erfahren Sie mehr auf der Homepage der Stadt Maintal → Herausragendes Engagement für Flüchtlinge in Maintal

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Wettbewerb 2015 „Aktiv für Demokratie und Toleranz“

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Zudem ist der Arbeitskreis Asyl Maintal einer der Preisträger des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ im Jahr 2015. Unser Engagement wird in einer öffentlichen Preisverleihung am 23. Mai 2016 in Berlin gewürdigt. Der 23. Mai ist der Tag zur Feier des Grundgesetzes und der Gründungstag des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (Teil der Bundeszentrale für politische Bildung). Er symbolisiert wie kein anderer Tag die Grundwerte des Wettbewerbs, der das Engagement von Einzelpersonen und Gruppen würdigen soll, die das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen. 

Katholikentag-Preis für Arbeitskreis Asyl Maintal

2016 erhielt der Arbeitskreis nun auch eine Auszeichnung vom Deutschen Katholikentag, den Aggiornamento-Preis. Ausgezeichnet wird der Arbeitskreis u.a. für die Flüchtlingsberatung, Sport- und Freizeitveranstaltungen, die Fahrradwerkstatt und nicht zuletzt für die ehrenamtlichen Sprachkurse. Der Preis wird wird während des 100. Deutschen Katholikentags in Leipzig im Mai verliehen.

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